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Problemhunde

Was ist ein Problemhund?

Problemhunde stellen ihre Besitzer vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Symptome wie Leinenaggression, gefährliches Fehlverhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden, Jagen von Radfahrern oder Joggern, das unerwünschte Bewachen von Ressourcen (Futter, Revieren, Spielzeug) oder einfach extreme Unsicherheit im Alltag finden ihren Ursprung nicht selten in einer Störung der Beziehung zwischen Hund und Halter.

Wieso Verhaltenstherapie?

Einige Verhaltensauffälligkeiten lassen sich nicht mit dem klassischen Training in einem Kurs lösen. Um eine Verhaltensauffälligkeit zu korrigieren, muss individuell auf die Bedürfnisse der “Mensch-Hund-Partnerschaft” eingegangen werden. In einem Kurs ist das kaum abschließend möglich.

Probleme müssen analysiert und besprochen werden. Erst dann lassen sich Therapiemöglichkeiten finden, die zu einer besseren Beziehung in der Partnerschaft “mit dem Hund” führen und in ihrer konsequenten Umsetzung ein angenehmeres Leben “für den Hund”, in und mit seiner Umwelt, bedeuten.

Wann ist eine Verhaltenstherapie ratsam?

  • Aggression gegen Artgenossen (Frust, Angst/Unsicherheit)
  • Aggression gegen Personen (Frust, Angst/Unsicherheit)
  • Angstzustände nach schlechter Prägung oder schlechten Erfahrungen
  • Unkontrollierbare häusliche Situation (Extreme Kontrolle über den Halter/Haushalt)

Welche Gruppe Hund zählt oft zu den auffallenden Hunden?

  • Tierheimhunde/Hunde aus Rettungsstationen südlicher Länder
  • Hunde aus schlechter Haltung
  • Hunde mit einer Mangelprägung

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